Hessisches Staatsarchiv Marburg
21.08. – 08.11.2026
Vernissage: Freitag, 21. August 2026, 18.00 Uhr
Begrüßung: Dr. Dominik Motz
Abteilungsleitung, Hessisches Staatsarchiv Marburg
Einführungsrede: Dr. Susanne Ließegang, Kunsthistorikerin
Musik: The Mountain Blackbirds (Beatles-Cover)
Ort: Hessisches Staatsarchiv Marburg
Friedrichsplatz 15, 35037 Marburg
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 bis 17.30 Uhr
Zehn außergewöhnliche Diptychen, in denen Malerei und historische Motive in Dialog treten. Jedes Werk kombiniert übermalte, digital bearbeitete Vorlagen mit abstrakten Leinwänden, die simultan entstehen und sich gegenseitig ergänzen.
Die Serie greift markante Episoden aus der Marburger Geschichte auf: von der falschen Beatles-Ankündigung 1966 über den Ausbruch des Marburg-Virus bis hin zu lokalen Biografien und Stadtgeschichten wie Ulrike Meinhof in Marburg oder die jüdischen Kälberhändler. Ergänzt wird die Ausstellung mit Dokumentationsmaterial und Exponaten.
kunstbalkon Kassel
16. Oktober bis 01. November 2026
Vernissage: Freitag, 16. Oktober 2026, 19.00 Uhr
Einführungsrede: Thomas Vinson
Ort: Kunstbalkon e.V.
Frankfurter Str. 62, 34121 Kassel-Süd
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag 16.00 bis 19.00 Uhr
Neue Arbeiten, die sich mit dem Thema Schwarz (als Summe aller Farben) und dem Zusammenspiel von Licht und Raum auseinandersetzen. Im Wechselspiel mit den hellen Flächen entstehen subtile Übergänge und Resonanzen, die den Raum mit einbeziehen und die Wahrnehmung sensibilisieren. Er bleibt dabei seiner präzisen, zurückhaltenden Bildsprache treu und öffnet zugleich neue visuelle Räume zwischen Fläche, Farbe und Licht.
Stadtgalerie Wetzlar
20. November 2026 bis 03. Januar 2027
Vernissage: Freitag, 20. November 2026, 18.00 Uhr
Begrüßung: Vertreter/Vertreterin der Stadt aus dem Magistrat
Ort: Stadtgalerie Wetzlar,
Bahnhofstraße 6, 35576 Wetzlar
Finissage: Sonntag, 03. Januar 2027, 12.00 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 bis 18.00 Uhr
Samstag u. Sonntag: 10.00 bis 15.00 Uhr
Was passiert, wenn Kunst in eine Box gepackt wird und dadurch neue Räume öffnet?
Das Konzept: Alle Boxen sind gleich groß, doch ihre Inhalte könnten unterschiedlicher kaum sein. Die Werke reichen von Malerei, Skulptur und Objektkunst bis hin zu Fotografie und anderen Medien. Alle Arbeiten wurden eigens für dieses Projekt in den Jahren 2025/2026 geschaffen
„Out of the Box“ ist wörtlich und im übertragenen Sinn zu verstehen: Die Künstlerinnen und Künstler arbeiten innerhalb enger Vorgaben – und denken zugleich darüber hinaus. So entsteht ein Spiel mit Raum und Vorstellungskraft, mit Grenzen und Möglichkeiten, mit dem Sichtbaren und dem, was darüber hinausweist.
30.01.bis 15.03.2026
Vernissage: Freitag, 30.01.2026, 18.00 Uhr
Begrüßung: Vertreter/Vertreterin der Stadt aus dem Magistrat
Einführungsrede: Dr. Susanne Ließegang, Kunsthistorikerin
Musik: Iggy Holland (E-Gitarre)
Stadtgalerie Wetzlar
Bahnhofstraße 6,
35576 Wetzlar
Öffnungszeiten:
Mo: Geschlossen
Di, Mi, Fr: 12 – 18 Uhr
Do: 10 – 18 Uhr
Sa, So: 10 – 15 Uhr
Barbara Lorenzmeier · Elisabeth Sabo · Volker Schönhals
28. Februar bis Mitte März 2026
Vernissage: Samstag 28. Februar, 18.00 Uhr
Einführungsrede: Prof. Dr. Dr. Urban E. Kunst
Galerie Haspelstraße eins
Haspelstraße 1, 35037 Marburg
Öffnungszeiten:
Di bis Fr 15 – 18 Uhr
Sa 13– 15 Uhr
Mo, So geschlossen
Freitag, den 9. Mai 2025, 19.00 Uhr
Einführenden Erläuterungen:
Dr. Susanne Ließegang, Kunsthistorikerin
Gießerei Blöcher,
Zur Wolfskaute 1, 35216 Biedenkopf
Kapellengang Universitätsklinikum Gießen,
Katja Eminusk · Andreas Rück · Volker Schönhals
2. April bis 3. Oktober 2025
Vernissage: Mittwoch 2. April 19.00 Uhr
Einführung: Dr. Susanne Ließegang
Kunstgespräche:
Mittwoch, 4. Juni und 3. September 2025,
jeweils 19:00 Uhr
Hauptgebäude Universitätsklinikum
Klinikstraße 33, 35392 Gießen
im Rahmen von Synchron 2, des BBK Marburg-Mittelhessen
Gießerei Blöcher, Zur Wolfskaute 1, 35216 Biedenkopf
23.08. bis 30.09.2024
Nach tel. Vereinbarung: 0172-1365286 oder 06461-95510
Vernissage: Freitag, 23.08.2024, 18.00 Uhr
Einführungsrede: Dr. Susanne Ließegang, Kunsthistorikerin
Installation „Goldene Uhr“ Projekt „PLATZierungen“
verlängert bis 12. Oktober 2024
„Mit einer goldenen Folierung rückt Volker Schönhals das vielleicht dominanteste Objekt des Rudolphsplatzes in seiner scheinbaren Eindeutigkeit in die Wahrnehmung des vorbeihastenden Verkehrs: die Uhr, die ihn in ihrer Formensprache fasziniert, in ihrer Unzuverlässigkeit jedoch erheitert.“ Presse
„Früher konnten nur wenige Menschen eine Uhr ihr Eigen nennen. Turmglocken verkünden am Marburger Rathaus die Zeit (früher sogar alle 15 Minuten). Als einer der beiden Giebel der hier noch zum Teil stehenden Mühle an den Deuschherrenhäusern abbrannte, wurde anlässlich des Umbaus der Mühle zum Elektrizitätswerk, der eine Giebel 1910 durch einen Turm mit einer Uhr ersetzt. Wissen, was die Uhr geschlagen hat, bedeutet zu wissen, wie die Lage wirklich ist. Die „innere Uhr“ eines Menschen steht für sein ziemlich genaues Zeitgefühl , aber auch für ein Wissen um die notwendigen körperlichen Rhythmen, Befindlichkeiten und Energiezuständen. Der aktuell aufgestellte Uhrenturm ist bei Umbauten des Rudolphsplatzes 1983 auf der anderen Straßenseite des Erlenrings aufgestellt worden. Jedem Marburger ist bekannt, dass die vier dort installierten Uhren immer verschiedene Zeiten anzeigen und man sich nicht nach ihnen richten sollte. Trotzdem gehört dieser Uhrenensemble zum Stadtbild und den Künstler Volker Schönhals hat diese Uhrenturm in seiner Gestalt schon immer fasziniert, will dieser doch so gar nicht in das Stadtbild passen und ist doch an so einem zentralen Ort aufgestellt. So hat Volker Schönhals die Uhr mitsamt des Gestells mit goldener Folie bespannt. Golden steht symbolisch häufig für das Beste, für eine Spitzenleistung. Das Metall Gold ist wegen seines „Sonnenglanzes“ schon seit frühesten Zeiten das Metall der Götter, der Kaiser und der Könige. So war es das ständige Bemühen von Künstlern, Handwerkern, Alchimisten, das gelbe Metall durch preiswertere, wenngleich unedlere Materialien aufzuwerten und teures, seltenes Gold durch Gleichaussehendes zu ersetzen. Gold ist aber euch ein Begriff für die Zeit, die Goldene Zeiten und für die perfekte Ausgewogenheit im goldenen Schnitt. Einerseits wertet das Gold die Uhr auf, aber es zeigt auch die Diffusität dieses Uhrenensembles und damit, wie unwesentlich die Zeit in Marburg sein kann oder anders gesagt, dass hier die Uhren manchmal anders laufen.“
Volker Bunte, aus der Eröffnungsrede